Der Sportkreis Bodensee auf der IBO 2011

 
Termin : 23.03.2011 bis 27.03.2011
Messestandzeiten : 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Messestand : Halle A6-300
Bühnengröße : 12 m x 12 m - Laminatboden
Ton und Licht : werden bereit gestellt
Geräte : Handgeräte sind mit zu bringen
: Großgeräte werden bereit gestellt
Umkleiden : sind vorhanden

 Downloads

Ausschreibung & Anmeldeformular : Worddatei
: PDF-Datei
Standbelegung : Gesamtübersicht
  Tagesprogramme:
  Mi  23.03.2011
  Do 24.03.2011
  Fr  25.03.2011
  Sa 26.03.2011
  So 27.03.2011
Messestand : PDF-Datei
Bilder : 216 Bilder von ihrem Messeauftritt
Die IBO : Homepage
   

 Nachlese 2011

         

Sportkreis: Erfolgreicher Auftritt auf der IBO
Friedrichshafen – Bei seinem IBO-Auftritt hat der Sportkreis Bodensee mit seiner Aktionsfläche für viele Höhepunkte gesorgt. Mit der Mischung aus Information und Unterhaltung haben die beteiligten Sportvereine viele Zuschauer in den Bann gezogen. Eine besondere Aktion war der Auftritt von Kunstturner Thomas Andergassen. Eine Expertenrunde am Samstag beschäftigte sich mit Drogen und Doping im Sport.

Unter der Leitung von WSJ-Vizepräsident Andreas Schmid diskutierten Norbert Zeller (Vorsitzender des Schulausschusses im Landtag, Annabel Eisele (Suchtprävention im Kreisjugendamt), Claudia Driehorst (LSV-Dopingprävention) und Stephanie Limbach (Bildungsreferentin der Württembergischen Sportjugend) über Drogen und Doping in Sportvereinen. Anlass war der Workshop des Projektes „cool and clean“ der Württembergischen Sportjugend (WSJ). Claudia Driehorst berichtete, dass Doping im Breitensport sehr stark verbreitet sei. „Es gibt keine Kontrollen wie bei den Profis, dadurch haben die Sportler mehr Möglichkeiten“, so die LSV-Dopingbeauftragte. Durch verunreinigte Medikamente seien die gesundheitlichen Schäden im Breitensport größer als
im Spitzensport.

Angesprochen auf die Suchtproblematik, insbesondere das Koma-Saufen, bestätigte Annabel Eisele, dass der Trend auch im Bodenseekreis zu erkennen sei. „Aber es sind nicht mehr Jugendliche, die trinken, sondern es wird exzessiver getrunken“, sagte die Vertreterin des Kreisjugendamtes. Einen Lösungsweg aus dem Dilemma zeichnete WSJ-Vertreterin Stephanie
Limbach für die Sportvereine auf: „Sport gibt Selbstvertrauen. Hier werden den Jugendlichen Erfolgserlebnisse vermittelt und sie lernen, mit Niederlagen umzugehen. Norbert Zeller, früher selbst aktiver Judoka, befürwortete das Projekt „cool and clean“. „Unsere Aufgabe ist es, diese Projekte zu fördern“, sagte der Vorsitzende des Landesschulausschusses. Dafür müssten entsprechende finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt werden.

Abwechslungsreiche Vorführungen Insgesamt sind während der IBO mehr als 40 Aufführungen von 23 Vereinen auf der Aktionsfläche gezeigt worden. Besondere Aufmerksamkeit bekam dabei
der Kunstturnnachwuchs vom Kunstturnforum Stuttgart. Die gerade mal zehn- bis zwölfjährigen Jungs zeigten, was man mit Talent und 15 Stunden Training in der Woche im Gerätturnen erreichen kann. Der zweifache Olympiateilnehmer Thomas Andergassen, der in der Bundesliga beim MTV Stuttgart turnt, war ebenfalls mit von der Partie und zeigte sein Können. Anschließend fanden die Autogramme des gebürtigen Lindauers reißenden Absatz.

Für die Organisatoren war die IBO 2011 ein voller Erfolg. „Unser Programm kommt bei den teilnehmenden Vereinen und den Besuchern sehr gut an“, sagte Rudi Mayer, der gemeinsam mit Harald Franzen den IBO-Auftritt des Sportkreises organisiert hatte. Für ihn ist klar, dass der Sportkreis auch 2012 bei der Frühlingsmesse vertreten ist. „Ich habe mir schon überlegt, was man alles ändern kann und wir überlegen, wie wir die ersten zweieinhalb Tage mit Mitmach-Aktionen füllen können“, blickt Rudi Mayer schon nach vorn.

Gunthild Schulte-Hoppe, Freie Journalistin


 

   

 Impressionen von 2010

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