Liebe Sportkameradinnen und -kameraden,
in großen Schritten geht das
Jahr 2005 zu Ende. Wir vom Sportkreis Bodensee hoffen, dass die Stimmung und
Entwicklung in den Vereinen besser ist als z. Zt. In unserem Deutschland. Die
Hoffnung stirbt zu letzt, insbesondere wenn wir die Aussagen unseres
Ministerpräsidenten Oettinger lesen: „Der Sport ist eine der tragenden Säulen
unserer Gesellschaft, die es zu unterstützen gilt.“ Dies macht uns Hoffnung auf
eine gute Zusammenarbeit zwischen dem Land Baden-Württemberg und dem Sport in
den nächsten Jahren.
Trotzdem sollten wir uns nicht nur auf andere verlassen, sondern selbst
Initiativen ergreifen. Deshalb bieten wir auch wieder ein Seminar
„Zuschussmöglichkeiten für Vereine“ am 25.11.05, 19.30 Uhr im Gasthof Adler in
Ailingen an.
Ein Ergebnis der Verwaltungsreform ist, dass das staatl. Schulamt in Tettnang
nunmehr ein Amt des Landkreises und auch nur für den Bodenseekreis zuständig
ist. Deshalb konnten wir in unserer letzten Vorstands- und Ausschusssitzung den
neuen Bevollmächtigten für den Schulsport, Herrn Walter Knoblauch zu einem
interessanten Gespräch begrüßen.
Nehmen wir alle die Chance wahr, „unseren“ Mann beim Schulamt als
Verbindungsmann zu den Schulen (Rektoraten, SportlehrerInnen) bei den
Aktivitäten „Schule und Verein“, „Das bewegte Kind“, u.v.a.m. in Anspruch zu
nehmen. Walter Knoblauch ist, wer es noch nicht weiß, „einer von uns“ (s. auch
nebenstehende Vorstellung).
Die erfreulichste Nachricht der letzten Wochen zum Schluss:
2008 – voraussichtlich vom 10.-14.07. – wird das Landesturnfest in
Friedrichshafen stattfinden.
Wir alle – nicht nur die TurnerInnen – freuen und schon heute darauf und
versprechen, mitzuhelfen, dass es, wie schon 1986, ein riesiges Fest und eine
große Werbung für den Vereinssport sein wird.
Allen Sportkameradinnen und –kameraden wünsche ich für den Rest des Jahres alles
Gute. Ganz besonders wünsche ich euch persönlich und unseren Vereinen viel Glück
und Erfolg im neuen Jahr 2006.
Eurer

Rudolf Landwehr
Vorsitzender
Seit 01.01.2005 besetze ich die Fachstelle Schulsport am Schulamt
Bodenseekreis und ich möchte mich hier dem Sportkreis
vorstellen.
Zur Person :
Ich bin 53 Jahre alt und Lehrer für Sport und Mathematik an der
Graf-Soden-Realschule in Friedrichshafen. Von Vereinsseite her bin ich
Abteilungsleiter Handball bei der PSG Friedrichshafen und Übungsleiter und
Trainer bei der SG Friedrichshafen-Handball. Außerdem bin ich Skitourenführer
Oberstufe bei der PSG.
Zu meiner Tätigkeit am Schulamt Bodenseekreis:
Außer den vielen Aufgaben, die rein schulischer Natur sind, ergeben sich in
meiner Tätigkeit viele Schnittpunkte mit dem freien Sport, die ich in der Folge
aufzählen möchte:
Þ Kooperation mit dem LSV,
WLSB, BSB, Sportkreis, Vereine und
Ganztagesschulen.
Þ Kooperation Schule/Verein:
Ansprechpartner für die Verbände, Auswahl der
bezuschussten Maßnahmen
zusammen mit dem
Sportkreis.
·
Beratung der Vereinsvorstände
·
Betreuung der Kooperationen
Þ Schulsportwettbewerbe : ·
Jugend trainiert für Olympia
·
Bundesjugendspiele
·
Sportabzeichenwettbewerb
·
Kooperation Sportkreise
Þ Vertretung des Schulamtes
bei Sportveranstaltungen von Verbänden und Vereinen
Þ Sportstättenberatung:
Beratung von Schulträgern und Schulleitern bei der
Planung und
Ausstattung von Sportstätten.
Þ Mitwirkung bei
Organisationsgesprächen der Verbände bei überregionalen
und
regionalen Sportveranstaltungen im Bereich des Schulamtes.
Þ Koordination von
gemeinsamen Fortbildungen von Schule und Sportkreis
Þ Mithilfe beim
Vereinspraktikum von Schülern
Þ Mithilfe bei der Betreuung
von Kaderathleten
Ich bin Montag und Freitag vormittags auf dem Schulamt erreichbar unter
Tel.: 07542/519-172 oder unter der Email-Adresse:
Walter.Knoblauch@Bodenseekreis.de
Auf eine gute Zusammenarbeit!
Walter Knoblauch
Seminar – 25. November 2005, 19.30 Uhr, im Gasthof Adler in Ailingen
„Zuschussmöglichkeiten für Vereine“
Ref. Wolfgang Jauch, Rudi Mayer
Die Förderrichtlinien wurden geändert und werden besprochen. Das neue Formblatt wird vorgestellt.
Die neuen Anträge können unter der Adresse www.sportkreis-bodensee.de unter ARGE ab 01.11.2005 heruntergeladen werden.
Die Frist der Antragsstellung ist bis zum 15.02.2006
e-mail Geschäftsstelle geschaeftsstelle@sportkreis-bodensee.de
Der Sport ist ein potentes „Medikament“, den Blutdruck zu senken, die Cholesterinwerte zu optimieren, das Gewicht zu verringern und durch die Endorphinausschüttung Depressionen unterstützend zu behandeln?
Doch wir kennen ihn alle, den Hobbysportler, der sich mit hochrotem Kopf und schweißüberströmt durch den Wald quält, als ob er von jemandem verfolgt wird. Laut einer Studie der Universität Bayreuth ist eine zu hohe Trainingsintensität der häufigste Grund, warum Sporteinsteiger nach 2-3 Monaten wieder frustriert mit dem Sport aufhören, weil die Rettungsringe um den Bauch nicht verschwinden und der Arzt immer noch den Zeigefinger bei den Blutdruckwerten hebt! Muss das sein ???
Die Leistungsdiagnostik hilft gerade dem Inaktiven, den Einstieg in den Sport zu erleichtern, indem der höchstzulässige Ausdauerpuls ermittelt wird, um Erfolg im Sport zu haben und die Gesundheit zu bessern. Sie informiert zudem, welche Ausdauersportarten geeignet sind. Es motiviert, wenn man weiß, wie oft Sport pro Woche nötig ist, um trainingswirksame Reize zu setzen und wie lange die Einheiten sein müssen, um „in die Fettverbrennung zu kommen“. Der Sporteinsteiger sollte auch wissen, welche Gymnastik erforderlich ist, um orthopädische Probleme zu vermeiden.
Bereits sportlich Aktive stellen sich häufig die Frage, warum sie durch ihre Aktivität nicht besser werden und sich kein Erfolg einstellt. Die Leistungsdiagnostik betreibt Ursachenforschung und kann hier Aufschluss geben, warum beispielsweise das Gewicht nicht nach unten geht, der Leistungsfortschritt stagniert oder die Halbmarathonzeit immer noch über 2:00 Std. liegt.
Für genauere Informationen zum Thema Leistungsdiagnostik und Trainingssteuerung bietet Sportkreisarzt Dr. Claus Hammerle zusammen mit Markus Weber einen Workshop an mit dem Thema:

Harald Franzen (stellv. Vorsitzender Sportkreis Bodensee),
Sepp Zens (ehem. Lauftreffleiter),
Kurt Heinzelmann (Ehrenvorsitzender Sportkreis Bodensee und Mitbegründer des
Lauftreffs)

Die Teilnehmer des Kinderlaufs
Die stolze Zahl von 625 „runden“ Sportabzeichen ehrte der Sportkreis Bodensee
in der Sparkasse Bodensee. Die Ehrung ist seit vielen Jahren eine schöne
Tradition im Haus der Sparkasse Bodensee. Als regional verwurzeltes
Kreditinstitut unterstützt die Bank regelmäßig den Sport in der Region. Aber
auch die Förderung von kulturellen und sozialen Zwecken steht für die Sparkasse
Bodensee auf der Tagesordnung.
Jedes Jahr zieht es viele Sportler in den herkömm-lichen Disziplinen wie
Schwimmen, Hochsprung, Laufen und Geräteturnen, aber auch in Trendsportarten wie
Inline-Skaten, Walking, Radfahren und Skilanglauf zur Abnahme eines
Sportabzeichens in die Trainingsstätten. Nicht nur am Fernseher sitzen, wie es
Reinhard Fendrich in den 80er Jahren in seinem Song „Es lebe der Sport“
beschrieben hat, sondern einfach selbst etwas machen – das ist den Sportlern
wichtig.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Zehn Mal 25 Sportabzeichen, sechs Mal 30,
drei Mal 35 und – das ist die Sensation – zwei Mal 45 Sportabzeichen sind die
stolze Bilanz der Freizeit-sportler von den Sport-vereinen des Sportkreises
Bodensee. Vom Vorsitzenden des Sportkreises, Rudolf Landwehr, erhielten die
Sportabzeichen-Jubilare die DSB-Ehrengabe. Landwehr weist darauf hin, dass das
Sportabzeichen etwas für „Allrounder“ wäre, wie im echten Leben eben auch.
Allgemein würde ja der Bewegungsmangel in der Schule und Kindergarten bemängelt
– man kann aber mit so einfachen Mitteln „Bewegung machen“, betonte Landwehr.
Der Sportabzeichenwart des Sportkreises Bodensee, Manfred Hannack, freute sich
besonders über die finanzielle Unterstützung der Sparkasse Bodensee. Seit 2004
ist die Sparkasse auch beim Familiensportabzeichen mit im Boot und übernahm auch
dort die kompletten Kosten für die Abnahme. Als weitere Anerkennung für ihre
Leistungen überreichte der Vorsitzende des Vorstandes der Sparkasse, Werner
Allgöwer, ein Geschenk der Sparkasse – eine silberne Zeppelin-Gedenkmedaille zur
Erinnerung an die Weltfahrt des LZ 127 „Graf Zeppelin“ vor 75 Jahren und zum
Todestag von Dr. Hugo Eckener.
Als besonderen Gast aus der Politik begrüßte Allgöwer den stellvertretenden
Verwaltungsvorsitzenden der Sparkasse, Landrat Siegfried Tann – er hat es auf
sage und schreibe 45 Sportabzeichen geschafft.

Bericht aus dem Südkurier vom 25.07.05
Der Sportkreis Bodensee hatte den Kreissportbund Muldental eingeladen.
Um ca. 17 Uhr am Freitag kamen die Sportler in Friedrichshafen an. Zuerst
bezogen sie ihre Unterkunft im Naturfreundehaus. Am Abend nahm
Gesamtjugend-leiter Rudi Mayer die 40 Sportler mit ihren Betreuern in Empfang
und lud sie zu einem Rundgang durch Friedrichshafen ein.
Der Samstag stand dann ganz im Zeichen des Sports. Der Sportkreisvorsitzende
Rudolf Landwehr begrüßte die Sportler und den Ehrenvorsitzenden des Sportkreises
Kurt Heinzel-mann, der für einige Zeit an der Veranstaltung teilnahm.
Mit Badminton begannen die Sportler des VfB Friedrichs-hafen gegen die Sportler
des SV Tresenwald / TSV Einheit Wurzen (12:4) ihr Spiel. Danach folgte
Volleyball mit dem V{L Brochenzell gegen den 1 VSV Wurzen (0:2), Fußball mit dem
TSV Tettnang gegen den SV Blau-Weiß Bennewitz (1:1) und Handball mit der SG
Friedrichshafen gegen die SG Lok Wurzen (13:24). Kegeln fand im Kegelzentrum
Kehlen mit dem SKC Gerbertshaus/Kehlen gegen den HSV 51 Bennewitz /KSV 1990
Wermsdorf( 1794 Punkte : 1904 Punkte) statt.
Josef Zöllner versorgte die Spieler den ganzen Tag über hervorragend mit Essen
und Trinken.
Das Abendessen im SKC-Vereinsheim in Kehlen beendete den sportlichen Teil.
Der Höhepunkt des Tages war eine Schifffahrt mit der “Großherzog Ludwig“. Bei
tollstem, sommerlichen Wet-ter erlebten die Jugendlichen einen bilder-buchhaften
Sonnenuntergang und ein gigantisches Feuerwerk in Arbon. Zwischendurch hatten
sie die Möglichkeit sich beim Tanzen näher zu kommen Der DJ hatte die passende
Musik dabei.
Für Sonntag war zum Abschluss ein Besuch beim „Zeppelin“ geplant. Leider war er
ausgerechnet an diesem Tag nicht da. Dafür gab es eine Stadtrundfahrt durch
Friedrichshafen. Anschließend verabschiedete Rudi Mayer die Sportler und
wünschte ihnen eine gute Heimfahrt und viele wertvolle Erinnerungen an die Tage
am See.

SK Allgemeine Jugendarbeit
Werner Hirscher
Die WSJ-Kompaktschulung 2005 vom 20. Juni – 25.Juli wurde erstmals in der
Theodor-Heuss-Schule in Meckenbeuren ausgerichtet. In der Aula und Sporthalle
der Schule fand die Sportkreisjugend Bodenseekreis ausgezeichnete
Lehrgangs-Bedingungen.
Die Geschäftsstelle der Württembergischen Sportjugend hat für die Regionalgruppe
Bodensee/ Ravensburg eingeladen.
16 Teilnehmer aus den Fachsportarten Badminton, Bogensport, Fußball, Kegeln,
Schützen, Ski und Turnen haben sich für die Schulungsmaßnahme angemeldet.
Für die 7 Teilnehmer aus dem Sportkreis Ravensburg und die 9 Teilnehmer aus dem
Bodenseekreis war Meckenbeuren eine zentrale Anlaufstelle.
Die Fachreferenten für die 6 Schulungsabende wurden von der WSJ in Stuttgart
delegiert.
Organisiert und betreut wurde die Kompaktschulung vor Ort von unserer
langjährigen SKJ-Mitarbeiterin Christa Jonasson, die neben der Organisation für
das leibliche Wohlbefinden durch Getränke und Butterbrezeln sorgte.
Am 1. Abend, Montag den 20. Juni, dem Einführungsabend wurde nach dem
gegenseitigen Kennen lernen das Schulungsprogramm besprochen. Referentin Ulrike
Dierich stellte die Jugend in den Blickpunkt ihrer Ausführungen. Themen zu
„Gesellschaftliche Veränderungen“ (Wertewandel) standen im Mittelpunkt.
Am 2. Abend war „Pädagogik“ das Thema von Referentin Sandra Osswald.
Gruppenarbeiten und Spielsituationen mit Rollenspielen umfasste die
Unterrichtseinheit.
Über Planung und Organisation von „Freizeiten“ referierte Frank Bächle am 3.
Abend. Dabei stand bei der Organisation von Freizeitmaßnahmen, Haftung und
Versicherung im Vordergrund.
Zum Thema „Zuschüsse“ war Fachfrau Renate Dewald von der WSJ-Stuttgart zum 4.
Abend angereist. Zuschuss-Anträge vom Landes- und Bundesjugendplan wurden
ausgearbeitet. Ergänzt wurde das Thema „Zuschüsse auf regionaler Ebene“ vom
Sportkreis-Jugendleiter Rudi Mayer.
„Sportpraxis“ war das Thema am 5. Abend. Referent Steffen Heckele stand zu
diesem Thema die Sporthalle Buch zur Verfügung. Richtiges Aufwärmen im Sport
sowie verschiedene Sofortmaßnahmen bei Sportverletzungen bildeten den
Schwerpunkt.
Zum Abschlussabend referierte Ulrike Dierich über die Entwicklung von
Perspektiven für eine erfolgreiche Jugendarbeit und die neue WSJ-Kampagne
„Vorbild sein“.
Zur Beurteilung der einzelnen Themenbereiche wurden von den Lehrgangsteilnehmern
Auswertungsbögen ausgefüllt. Das durchweg positive Ergebnis ergab, dass die
Schulungsmaßnahme zu einem vollen Erfolg wurde.
Rudi Mayer, Jugendleiter

32. deutsch – japanischer Sportjugend-Simultanaustausch
Zeppelin – Tag am 27. Juli 2005
Im Rahmen des 32. deutsch-japanischen Jugendaustauschs war die Gruppe Tokai
vom 22.07. bis 28.07.05 im Sportkreis Ravensburg zu Gast. Für Organisator Rainer
Lorch, Sportkreis-Jugendleiter Ravensburg, war ein Zeppelin-Tag in
Friedrichshafen ein fester Bestandteil in seiner Programmplanung.
Im Zeppelin - Museum begrüßte Sportkreis-Jugendleiter Rudi Mayer die 5 Mädchen
und 3 Jungen mit Leiterin Masako Hiramatsu und Dolmetscherin. Einige deutsche
Gasteltern aus Blitzenreute begleiteten die Gäste aus Fernost. Eine 2-stündige
Führung durch die Zeppelin-Geschichte von 1900 bis 1940 sorgte bei der
japanischen Delegation für bleibende Eindrücke, zumal seit 2004 ein Zeppelin NT
aus Friedrichshafen am japanischen Himmel seine Kreise zieht.
Um 12:02 Uhr ging’s mit dem neuen Katamaran „Fridolin“ zu einem Kurzbesuch nach
Konstanz. Unsere Bodensee Landschaft zeigte sich unseren Gästen aus Fernost von
seiner schönsten Seite. Bei der 2-stündigen Stadtführung durfte ein Besuch des
Geburtshauses des Grafen Zeppelin, dem heutigen Steigenberger Inselhotel nicht
fehlen.
Ein besonderer Höhepunkt des Tages war der Besuch im Zeppelin NT Hangar. Bei der
Führung durch die Zeppelin Fertigungshalle wurde der Diamanten-Zeppelin für
seine Südafrikareise ausgerüstet. Projektleiter Klaus Strasser führte persönlich
die staunenden Gäste durch den Hangar. Aus erster Hand erfuhren sie technische
Details über die notwendige Ausstattung von Sensoren, Radargeräten und
Messinstrumenten für eine erfolgreiche Edelsteinsuche in Botswana und Namibia.
Abgerundet wurde der Traumtag schon fast traditionell auf dem Gelände des
Schützenvereins in Brochenzell. Beim Bogenschießen und Badminton spielen zeigten
die japanischen Jugendlichen großes Talent und viel Begeisterung. Großen Anklang
fand der Grillabend mit dem reichhaltigen Buffet mit Steaks, Würsten und
Salaten.
Mit dem Austausch von Erinnerungspräsenten von Rudi Mayer und Rainer Lorch
wurden die jugendlichen Gäste mit Betreuerin Masako Hiramatsu und Dolmetscherin
nach einem erlebnisreichen Tag verabschiedet.
Rudi Mayer

Neuer Sport – Versicherungsvertrag des WLSB Neuerungen
und Veränderungen zum Versicherungsschutz der Vereine
Bereits beim ersten Infoabend am 02.03.05 des Sportkreises Bodensee e.V.
sollte den in den Vereinen Verantwortlichen zu Thema Versicherungsschutz im
Ehrenamt alles Wissenswerte übermittelt werden. 32 interessierte
Vereinsmitglieder und 5 Abgeordnete des Sportkreises waren hierzu
erschienen. Auf Grund der Komplexität des Themas und weil der WLSB die
Vorgaben der VBG nicht gänzlich akzeptieren und kommentarlos übernehmen
wollte, konnte dieses primäre Thema nur am Rande gestreift werden. Behandelt
wurden deshalb die bis dato bekannten und verabschiedeten Änderungen der
KFZ- Zusatzversicherungen. Aus den vielzähligen und weitreichenden
Fragestellungen aus dem Interessentenkreis war abzuleiten, dass es gerade
bei der KFZ – Zusatzversicherung im Zusammenhang mit sportlichen Aktivitäten
viele offene Fragen zu behandeln gibt. Von Herrn Schlegel von der ARAG
Stuttgart bzw. Sachreferent für den WLSB wurde zu den einzelnen Fragen
generell Stellung genommen und eine detaillierte Beantwortung in einem
weiteren Informationsabend auf den 12.10.05 vertagt.
Bei obigem Gesprächsabend wurden detaillierte Aussagen und Hinweise zur
Vorgehensweise und Bearbeitung von Problemfällen gegeben und darauf
hingewiesen, dass hierbei nur noch die neuen Formulare zu verwenden sind.
Erklärt wurde zusätzlich, dass der bisherige Sportversicherungsvertrag (aus
dem Jahre 92) nicht in einzelnen Punkten durch einzelne neue Paragraphen
ergänzt werden kann, sondern dass entweder der bisherige alte Vertrag,
Ausgabe 01.08.92, beibehalten wird bzw. besser auf den heute gültigen KFZ –
Zusatzversicherungsvertrag umgestellt werden sollte.
Um einen besseren Versicherungsschutz den Betroffenen zu gewähren empfiehlt
Herr Schlegel nachdrücklich die Umstellung auf den neuen Vertrag, gibt aber
zu bedenken, dass jeder Verein auf Grund der entstehenden Mehrkosten selbst
entscheiden muss welcher Vertrag für ihn ein ausreichender und umfassender
Versicherungsschutz bietet. Um die Details im neuen Vertrag hinterfragen zu
können wurde allen Anwesenden ein Merkblatt der Akademie für Arbeits-
Sicherheit- und Gesundheitsschutz der VBG, der vertraglichen Bestimmungen
zur KFZ – Zusatzversicherung mit Rechtschutz für Sportvereine der ARAG, der
neue Sportversicherungsvertrag der WLSB und deren wichtigsten Änderungen
seit Ausgabedatum 01.01.02, die Broschüre „Sportversicherungen des WLSB“
gültig ab 01.01.02. in Abstimmung mit der ARAG Sportversicherung und die
Sonderdrucke „verbesserter Deckungsschutz gültig ab 01.01.05 zur KFZ –
Zusatzversicherung mit Rechtschutz, und das Merkblatt 2002 zum
Sportversicherungsvertrag des WLSB an alle Teilnehmer ausgehändigt. An Hand
dieser Unterlagen wurden als Schwerpunktthema behandelt: welche Fahrzeuge
sind wie versichert, wann und bei welchen Einsätzen sind Fahrzeuge
versichert, bei welchen Veranstaltungen besteht Versicherungsschutz, wie ist
der Versicherungsschutz bei mehrtägigen Veranstaltungen, welche Fahrten sind
geschützt, welcher Anspruch besteht als Ausgleich nach Vorleistungspflicht,
nach der eigenen Fahrzeug- Kaskoversicherung, welche Zusatzleistungen zum
Standartschutz können vereinbart werden, welcher Schutz besteht bei Bau-
Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten an Immobilien und beim Auf- und Abbau
für Einrichtungen von Sportveranstaltung, sowie welche Insassen-
Unfallversicherungsschutz ist opportun.
Wie aus der Übersicht der angesprochenen Themen zu entnehmen ist wurden
äußerst praxisnahe und für jeden Verein und Vereinsverantwortliche bzw.
ehrenamtlich verantwortlich Tätigen interessante Themen angesprochen und
erörtert, schade war nur, dass bei dem am 12.10.05 abgehaltenen Info –
Abend, zu Gast beim TSV – Tettnang, nur 18 Teilnehmer von 6 Vereinen aus dem
Zuständigkeitsbereich von dem Sportkreis Bodensee e.V. anwesend waren. Davon
waren vom TSV – Tettnang allein 10, vom Sportkreis Bodensee 2 Teilnehmer und
die Restlichen 6 Teilnehmer von 4 Vereinen.
Es ist bedauerlich, dass so wenige Vereine an dem so wichtigen Thema
„Versicherungsschutz im Vereinsalltag“ Interesse bekundeten.
15.10.05
Horst G. Steib
Pressereferent Sportkreis Bodensee
Kongress „Aktiv älter werden“
Sport mit Älteren, dieses Thema wurde bei einer Veranstaltung des
Sportkreises Ravensburg am 15. Oktober 2005 bearbeitet. In Zusammenarbeit
mit dem Württembergischen Landes-Sportbund e.V. wurde eine informative
Tagung, verbunden mit sportpraktischen Workshops, im Sportzentrum der
Pädagogischen Hochschule in Weingarten angeboten.
Das einleitende Referat hielt Dr. Martin Huonker vom
Federsee-Therapiezentrum in Bad Buchau mit dem Titel: „Antiaging durch
Fitness“. Mit humorigen Worten erklärte er seine Thesen zum
erfolgreichen und gesunden Altern. Seine wissenschaftlichen Erläuterungen
lockerte er mit Sprüchen auf, wie z.B. „Turne bis zur Urne“ und das
Altbekannte „Vorbeugen ist besser als heilen“.
In den letzten beiden Jahrzehnten stellen Menschen im mittleren und höheren
Lebensalter die am stärksten wachsende Bevölkerungsgruppe in unserer
Gesellschaft dar. Mit diesem Wandel in unserer Altersstruktur ist das Thema
„Aktiv älter werden“ zu einer interessanten Herausforderung geworden. Die
allgemeine Mobilität kann durch gezielte körperliche Bewegungs- und
Trainingsprogramme erhalten bleiben. Muskelkraft, Ausdauer sowie die
Gelenkbeweglichkeit muss gerade mit zunehmendem Alter besonders trainiert
werden, da diese Funktionen langsam abbauen. Körperliche Bewegung ein Leben
lang baut dem natürlichen Alterungsprozess vor oder kann ihn zumindest
verzögern. Voraussetzung für jede sportliche Betätigung ist natürlich ein
gesundes Herz-Kreislauf-System. Regelmäßigkeit des Sporttreibens und die
richtige Dosierung sind wichtige Regeln, die gerade Ältere beherzigen
sollten.
Wie sich das Sportangebot diesen Veränderungen anpassen kann, wurde in
verschiedenen Workshops thematisch oder praktisch angeboten, wie. Z.B.
Osteoporose, Ernährung, Fortbildungsmaßnahmen, Taekwondo, Tai Chi Chuan,
Tanzen, Wasser, Aerobic mit Stuhl, Ball, Walking, Nordic Walking und Tennis.
Viele neue Ideen, Tipps und Informationen konnten die zahlreichen
Teilnehmerinnen von der Veranstaltung mitnehmen und können sicher auch
Einiges davon in den Vereinen in die Tat umsetzen.
Ch. Eiberle
Stellv. Vorsitzende
Sportkreis Bodensee
Fotos dazu können von der Homepage des Sportkreises Ravensburg geholt
werden.
www.sportkreis-ravensburg.de
Bildergalerie