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Solidarpakt III stärkt die Arbeit der Sportvereine

November 2, 2015

  • Sportförderung wird für 2017 bis 2021 um insgesamt 87,5 Millionen Euro erhöht

  • Sportkreispräsident Rudolf Landwehr begrüßt die Einigung zwischen Sport und Landesregierung

  • WLSB-Präsident Tappeser: „Überfälliger Schritt in die richtige Richtung“

 

Bodenseekreis - Der Solidarpakt III steht. Der organisierte Sport und die Landesregierung haben sich darauf verständigt, die Sportförderung für die Jahre 2017 bis 2021 um insgesamt 87,5 Millionen Euro zu erhöhen. „Diese deutliche Anpassung der Sportförderung ist ein gutes Ergebnis. Sie ist ein überfälliger Schritt in die richtige Richtung, um die wichtige gesellschaftliche Arbeit der Sportvereine zu stärken“, sagt WLSB-Präsident Klaus Tappeser. Tappeser hatte gemeinsam mit den Präsidenten der beiden badischen Sportbünde und LSV-Präsident Dieter Schmidt-Volkmar die Verhandlungen mit Kultusminister Andreas Stoch und Finanzminister Nils Schmid über die Fortsetzung des auslaufenden Solidarpakts II geführt. Dieser wird in seinem letzten Jahr 2016 mit 69,6 Millionen Euro ausgestattet.

Zu den wichtigsten Ergebnissen des neuen Solidarpakts Sport zählt die Erhöhung der Übungsleiterpauschale. Sie lag seit den 1960er Jahren bei 1,80 je Stunde und wird auf 2,50 Euro. Zudem sollen auch lizenzierte Vereinsmanager und Jugendleiter gefördert werden. Darüber hinaus wird die Aufstockung der Sportförderung auch für Entspannung im Vereinssportstättenbau sorgen, der seit Jahren unter einem erheblichen Förderstau leidet. Auch für die Modernisierung und den Betrieb der Sportschulen im Land werden mehr Landesmittel bereitgestellt. „Der Solidarpakt III unterstützt die Sportvereine, die vielfältigen gesellschaftlichen Aufgaben zu bewältigen, die sie in den vergangenen Jahren angenommen haben. Ganztagsschule, Inklusion und ganz aktuell das Einsatz bei der Integration von Flüchtlingen, um nur einige zu nennen“, erklärt WLSB-Präsident Tappeser.

Die Erhöhung der Sportförderung in Baden-Württemberg wird die Sportvereine spürbar bei ihrer gemeinnützigen Arbeit unterstützen. Davon ist Sportkreis-Präsident Rudolf Landwehr überzeugt.

 

„Für die kommenden Jahre haben wir nun eine stabile Grundlage. Das ist wichtig, denn beim Thema Ganztagsschule wie auch beim Engagement bei der Integration von Flüchtlingen werden unsere Vereine auch in der Zukunft Unterstützung brauchen“, sagt Rudolf Landwehr. Darüber hinaus sieht der Sportkreis-Präsident im neuen Solidarpakt auch ein Zeichen der Wertschätzung seitens der Landesregierung und der Minister Stoch und Schmid für das gesellschaftliche Engagement der Sportvereine in den vergangenen Jahren.

 

 

Über den WLSB

Der Württembergische Landessportbund e.V. (WLSB) ist die Dachorganisation des Sports in Württemberg. Er vertritt den Sport für über zwei Millionen Vereinsmitglieder in über 5700 Vereinen, 61 Mitgliedsverbänden und 24 Sportkreisen.

Der WLSB fördert den Breiten- wie Spitzensport in vielfältiger Hinsicht und stärkt die Selbstverwaltung des Sports. Zu den wichtigsten Aufgaben des WLSB gehören die Verwaltung und Verteilung der Landeszuschüsse für den Sport, die Ausarbeitung sportpolitischer Konzepte sowie umfassende Beratung und Betreuung der Vereine und Fachverbände.

Präsident des WLSB ist seit 2001 Klaus Tappeser.

 

Das Originalschreiben zur Einigung des Solidarpakt III von Klaus Tappeser.

 

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