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Bauberatung ist Voraussetzung für Zuschüsse

Robert Hoffner vom WLSB (3. von links) erklärt FVL-Vorstand Werner Dillmann, Sportkreis-Präsidentin Eveline Leber und Langenargens Bürgermeister Achim Krafft (von links) die Fördermöglichkeiten von Bauprojekten. Foto: Sportkreis Bodensee/Gunthild Schulte-Hoppe

Bodenseekreis – Sportvereine, die (um-)bauen oder sanieren wollen, brauchen Geld. Eine Möglichkeit, an Zuschüsse zu kommen, ist die Förderung durch den Württembergischen Landessportbund (WLSB). Dessen Bauberater Robert Hoffner war bei mehreren Vereinen im Sportkreis Bodensee zu Gast, um die Möglichkeiten auszuloten.

Ob es um den Umbau einer Gymnastikhalle, Neubau eines Jugendheimes, Erneuerung einer Heizungsanlage oder um den Bau eines Kunstrasenplatzes geht: Dank seiner langjährigen Erfahrung im Sportstättenbau konnte Robert Hoffner umfassend und detailliert Auskunft geben. „Uns war es wichtig, Ratschläge, Information und Einschätzung von neutraler Seite zu bekommen“, begründete Werner Dillmann, 1. Vorsitzender des FV Langenargen, den Termin mit dem WLSB-Bauberater.

Letztlich ist bei größeren Maßnahmen mit Baukosten von mehr als 50.000 Euro eine Beratung auch Voraussetzung, um Zuschüsse aus dem Fördertopf zu bekommen. Für jede Baumaßnahme ist der zuschussfähige Betrag individuell festzulegen, von diesem Betrag übernimmt der WLSB 30 Prozent. Bei einem Kunstrasenplatz (Großspielfeld), für den rund 750.000 Euro aufgebracht werden müssen, liegen die zuschussfähigen Kosten bei maximal 280.000 Euro; der Zuschuss somit 84.000 Euro betragen.

 „Wir sehen es als Hilfe zur Selbsthilfe“, erklärte Hoffner das Förderprinzip. „Mehr Gelder können wir nicht zur Verfügung stellen, damit wir möglichst vielen der rund 5.700 Vereine des WLSB einen angemessenen Beitrag zukommen lassen können“, so der Bauexperte.

2016 haben sieben Vereine des Sportkreises Bodensee mit insgesamt 96.453 Euro von den WLSB-Zuschüssen profitiert. (Schützenverein Oberteuringen, Sportfreunde Oberdorf, Karate-Team Friedrichshafen, TSV Eriskirch, VfB Friedrichshafen, Württembergischer-Yacht-Club Friedrichshafen und Tennisclub Kressbronn). In diesem Jahr hat Robert Hoffner bereits weitere sieben Bauberatungen durchgeführt.

Ebenfalls wichtig zu wissen: WLSB-Zuschüsse können nur fließen, wenn der Verein – und nicht die Gemeinde – als Bauherr auftritt.

„Die Sportvereine bekommen eine Bedarfsanalyse und werden über eine bestmögliche und zukunftsfähige Planung mit Blick auf den demografischen Wandel und die Entwicklung des Vereins neutral beraten. Auch die Möglichkeiten von ökologischer und energetisch optimierten Bauweise nehmen einen Schwerpunkt in der Beratung ein“, zieht Sportkreis-Präsidentin Eveline Leber ein Resümee über die bisherigen Beratungstermine. Auch wenn die WLSB-Sportstättenförderung im Fall des Langenargener Fußballvereins nicht zum Tragen käme, so profitiere der Verein immerhin von den umfassenden Informationen. Eveline Leber empfiehlt deshalb allen Sportvereinen, die einen Neu- oder Umbau in Erwägung ziehen, sich rechtzeitig kostenlos und unverbindlich vom WLSB beraten zu lassen.

Gleiches gilt für Sportvereine, die dabei sind, ihre Vereinsinfrastrukturen zukunftsfähig machen wollen. „Hier gilt es in unserer planungsbezogenen Beratung – abseits von etwaigen Zuschussmöglichkeiten nach den maßgebenden Sportförderrichtlinien – den für einen Verein gemäß der Mitgliederentwicklung, Altersstruktur, Betriebs- und Nutzungskonzeptionen, Wirtschaftlichkeit, und vielem mehr den idealen Maßanzug herauszuarbeiten und zu entwickeln“, erklärte Robert Hoffner.

 

Sportvereine, die Interesse an einer Beratung des WLSB-Experten haben, bekommen weitere Informationen in der Sportkreisgeschäftsstelle

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