Bodensee-Fechter feiern 100-Jähriges
- 8. Juli
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: vor 2 Stunden

Beim 100. Geburtstag der Internationale Bodensee-Fechterschaft (IBF) am 4. Juli waren auch Vertreter des Sportkreises Bodensee unter den Gästen. Gefeiert und gefochten wurde auf der Bodenseefähre „Richmond“, die im Hafen Konstanz vor Anker lag.
Das Fest bestand aus einer Mischung aus mehreren Fechturnieren, den obligatorischen Grußworten und vielen Begegnungen und Gesprächen. Denn gerade die Begegnungen der Menschen aus unterschiedlichen Vereinen in unterschiedlichen Funktionen lag Gerhard Birkenmaier, Spitzenfechter des VfB Friedrichshafen und wichtiger Motor in der IBF, am Herzen: „Sie sollten mehr in Kommunikation treten und sich näher kennenlernen. Das Event soll einen Push geben“, rief Birkenmaier den Gästen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zu und erwähnte explizit den Fechtnachwuchs.
Die Verbindung über Landesgrenzen und Generationen hinweg wurde durch den ungewöhnlichen Turniermodus unterstützt, denn im Zweier-Mannschaftsturnier wurden die Teams per Los zusammengestellt.
Unter den rund 100 Ehrengästen waren auch der Benjamin Denzer als Präsident des Deutschen Fechterbundes sowie Sportkreispräsidentin Eveline Leber und Sportkreisjugendleiter Waldemar Witulski. Eveline Leber fand ebenso wie die nachfolgenden Redner viele anerkennende Worte: „Was ihr hier auf die Beine gestellt habt, ist mehr als ein Turnier. Es ist ein Zeichen dafür, dass Ehrenamt nicht nur organisiert, sondern begeistert, bewegt und Visionen möglich macht.“ Ein internationales Fechtturnier auf einer Fähre auszutragen, sei eine große Idee und organisatorische Aufgabe. Leber dankte dem ehrenamtlichen Team um IBF-Präsident Martin Harzenmoser und hob den vorbildlichen Zusammenhalt hervor.
Der Aufwand, ein solches Sportevent auf einem Schiff auszurichten, sei enorm gewesen, bestätigte IBF-Pressesprecher Andreas Kaltenbach. Zumal aufgrund eines Fähreschadens innerhalb weniger Tage von einer fahrenden Fähre auf eine im Hafen liegende Fähre umgeplant werden musste.

































Kommentare