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Rudolf Landwehr verabschiedet sich als ARGE-Chef

Vertreter der Sportvereine votieren bei Hauptversammlung für geänderte Förderungsregeln

Zum Gruppenbild bei der Hauptversammlung vereint: der scheidende Arge-Vorsitzende Rudolf Landwehr, seine Nachfolgerin Eveline Leber und LSV-Präsidentin Elvira Menzer-Haasis (von links). ps

 

Immenstaad sz Bei der Hauptversammlung der „Arbeitsgemeinschaft der Turn- und Sportvereine im Bodenseekreis“ (Arge) haben die anwesenden Mitglieder am Mittwochabend die überarbeiteten Förderrichtlinien mit kleinen Änderungen durchgewunken. Als Gastrednerin im Bürgersaal des Immenstaader Rathauses berichtete Elvira Menzer-Haasis über die Schwerpunkte ihre Arbeit als neu gewählte Präsidentin des Landessportverbands Baden-Württemberg (LSV).

 

Menzer-Haasis, die seit Ende Juli dem LSV vorsteht, hob die Herausforderung der Integration für die Sportvereine hervor, warnte zugleich jedoch vor der Gefahr der „Überforderung“ – etwa beim Umfang mit traumatisierten Flüchtlingen. Neben den Interessenskonflikten zwischen sportlicher Betätigung sowie Umwelt- und Naturschutzbelangen ging die LSV-Präsidentin auf den Sport in Ganztagesschulen ein. Hier sollten „Koordinatoren etabliert und Lehrerstunden an Vereine abgegeben werden“. Die Konkurrenzsituation, die sich in der Vergangenheit durch sportliche Angebote zwischen Vereinen und den Volkshochschulen ergeben hatte, sieht Elvira Menzer-Haasis als nicht förderlich an und bat die Vereine darum, Beispiele von Konflikten in der LSV-Geschäftsstelle in Stuttgart mitzuteilen. Hingegen zeigte sie sich erfreut darüber, dass nach einem „denkbar schlechten Start“ die Reform des Leistungssport auf einem guten Wege sei. Eine vorgeschaltete Potenzialanalyse mit darauf fußenden Strukturgesprächen würden die Grundlage für neue Fördermaßnahmen bilden, die ab 2018 greifen sollen.

Vor den Ausführungen der Gastrednerin arbeiteten die rund 30 versammelten Vereinsvertreter in rund einer Stunde die Tagesordnungspunkte des alle vier Jahre abgehaltenen Arge-Mitgliedertreffens ab. Zum letzten Mal leitete an diesem Abend der Ex-Sportkreis-Vorsitzende Rudolf Landwehr durch die Agenda. Er hob die gute Zusammenarbeit im Arge-Verteilerausschuss hervor, der sich alljährlich zumeist Ende April zusammensetzt und über die eingegangen Anträge befindet. Für jedes Kalenderjahr stehen dabei rund 33.000 Euro an Fördermitteln zur Ausschüttung bereit.

 

Einstimmige Entlastung

 

Franz Kiechle stellte in seinem Kassenbericht das Zahlenwerk der Jahre 2012 bis 2016 (vorläufig) vor. Per 31. Oktober belief sich der Kassenbestand auf rund 7104 Euro. Nachdem Gudrun Peters und Richard Ast vonseiten der Kassenprüfung keine Beanstandungen anführten, wurden Landwehr und Kiechle einstimmig entlastet.

Änderungswunsche wurden bei der von Harald Franzen präsentierten Neufassung der ARGE-Förderrichtlinien vorgebracht. Sie wurden im Vorfeld der ARGE-Zusammenkunft überarbeitet und um besondere Projekte erweitert. Vor allem die Deckelung der Höchstförderung von 4000 Euro pro Institution stieß den Angehörigen größerer Mehrspartenvereine auf. Nach kurzer Aussprache beschloss die Versammlung eine abgestufte Höchstgrenze, die sich an der Mitgliedergröße orientiert.

Bei den Wahlen verabschiedete sich Rudolf Landwehr, bedankte sich für das entgegengebrachte Vertrauen während seiner rund 15-jährigen Amtszeit und übergab die Sitzungsleitung an Eveline Leber. Sie wurde im April zur Nachfolgerin von Landwehr als Vorsitzende des Sportkreises Bodensee gewählt und übernimmt somit – nach der erfolgten Bestätigung durch die ARGE-Hauptversammlung – automatisch den Vorsitz in der ARGE Bodensee.

 

Quelle: Schwäbische Zeitung vom 02.12.2016

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