Schwimmkurs findet guten Anklang

Sportkreis organisiert Schwimmkurse für Mädchen und Frauen mit Migrationshintergrund


Integration durch Sport ist seit vielen Jahren das Anliegen der Deutschen Sportjugend (dsj) im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB). Im Zuge dessen läuft im Sportkreis Bodensee derzeit ein Schwimmkurs für Mädchen und Frauen mit Migrationshintergrund.


Unsere Projektarbeit ist in den vergangenen Monaten sehr stark von coronabedingten Einschränkungen beeinflusst worden, daher dürfen wir derzeit mit nur acht Teilnehmerinnen den Schwimmkurs durchführen. Wir haben uns mit kreativen Ideen den geltenden Bedingungen angepasst. Da weitere Interessierte auf der Warteliste stehen, werden wir versuchen, einen weiteren Schwimmkurs in den Ferien anzubieten“, begründet Sportkreispräsidentin Eveline Leber.

Die jungen Frauen haben viel Freude am Schwimmen und erzielen rasch kleine Erfolge. Unter fachkundiger Anleitung der beiden pensionierten Sportlehrerinnen Lisa Reisch und Isolde Metzger kommen sie (Schwimm-)Zug um Zug voran. „Die Fortschritte sind enorm“, sagt Lisa Reisch nach sechs Übungsstunden. Es ist bereits der dritte Kurs, den Kurt Rogalla als Sportmittler im Sportkreis Bodensee organisiert hat. „Gerade Mädchen und Frauen mit Migrationshintergrund können oft nicht schwimmen“, sagt Rogalla. „Durch unsere Kurse ermöglichen wir ihnen nicht nur einen wichtigen Schritt zur Integration, sondern ermöglichen damit auch einen Einblick in die Sportvereine“, findet Eveline Leber.


Sind im Sportbad mit Spaß bei der Sache:

Insgesamt sieben Mädchen und junge Frauen mit Migrationshintergrund nehmen am Schwimmkurs bei Lisa Reisch (links) und Irene Metzger (hinten rechts) teil. Sportkreispräsidentin Eveline Leber (hinten Mitte) hat die Teilnehmerinnen begrüßt.

Foto: Sportkreis Bodensee/Gunthild Schulte-Hoppe


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